Übermorgen Sonntag sind Gemeindewahlen: Nützte sie und geh wählen!

Viele Menschen, vor allem die junge Generation, ist entweder von der Politik enttäuscht oder gänzlich uninteressiert. Folglich wird die Wahlbeteiligung immer geringer, was wirklich bedauerlich ist. Auch wenn es viele immer wieder abstreiten und das Gegenteil behaupten: Wir leben in einer Demokratie und haben somit das Recht, wählen zu gehen und uns auszusuchen, wer sich für unsere Interessen einsetzt.

Geh wählen!

Also nütze dein Recht und geh wählen! Lass dir dieses Recht nicht nehmen, indem du einfach nicht zur Wahlurne gehst und der Politik zeigst, dass es dir egal ist, was sie macht. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir wählen gehen dürfen. In vielen Ländern der Erde herrschen noch totalitäre Systeme und Diktaturen.

Und darum ist es wichtig, dass du von diesem Recht, wählen zu dürfen, Gebrauch machst. Wähle diejenigen, von denen du denkst, dass sie deine Interessen am besten vertreten. Dir genügt das nicht? Dann hast du auch die Chance, dich persönlich an der Gemeine- und Landespolitik zu beteiligen, einer Partei beizutreten und aktiv mitzubestimmen. Jede Partei freut sich stets über neue, interessierte und aktive Mitglieder, die frischen Wind und neue, konstruktive Ideen in die Gemeindepolitik bringen.

Deine Stimme zählt

Jeder von uns kann etwas bewirken. Jede Stimme hat Gewicht und kann Einfluss nehmen. Und darum: steh am Sonntagmorgen auf und mach dich auf zu den Wahlurnen!

Zum Schluss noch ein kleiner Denkanstoß, den ich vor einiger Zeit irgendwo in den Tiefen des Internets aufgegriffen habe:

„Was kann ich alleine schon ausrichten?“, dachte sich die halbe Menschheit, und tat nichts.

Kommentar: Schwarz-Grün in Vorarlberg

Lange habe ich darauf gewartet, dass sich in der Vorarlberger Regierung etwas ändert, dass die Absolute der ÖVP bricht. Und steht’s habe ich mir Schwarz-Grün gewünscht. Nun ist es endlich soweit. Wie auch zu erwarten war, verstärken sich damit die Anfeindungen mancher Menschen gegen die Grünen. Berechtigt?

Wenn man die Foren von Schwarz-Grün-Artikeln auf VOL.at liest, so lässt sich dort eine regelrechte Weltuntergangsstimmung erkennen. Da ist die Rede davon, dass die Arbeitslosenquote steigen würde, Lebensmittel und Strom würden teurer werden und ab sofort wäre Schluss mit dem schönen Leben in Vorarlberg.

Raus aus der Opposition

Die Grünen, und auch ihre Anhänger, sind es gewohnt, Oppositionspartei zu sein. Und in der Opposition ist es relativ einfach, gegen die regierenden Parteien zu wettern. Nun sind Die Grünen Vorarlberg aber Regierungspartei und müssen sich um das Land Vorarlberg und seine Bevölkerung kümmern. Hier braucht es Kompromisse. Es nützt nichts, stur auf seiner Linie zu verharren. Als Regierungspartei muss man mit seinen Partnern sachlich diskutieren und einen gemeinsamen Kompromiss finden. Dessen ist sich Johannes Rauch, Obmann von Die Grünen Vorarlberg, auch bewusst. Das zeigt die Zustimmung zur ersten Phase der Tunnelspinne in Feldkirch.

Chance nutzen

Nun kommt es darauf an, dass Die Grünen Vorarlberg ihre Chance sinnvoll nutzen und zeigen, dass die Vorurteile unbegründet sind, dass sie keine Verhinderungspolitik betreiben.

Ich denke, Schwarz-Grün ist eine gute Kombination, um den Fortschritt voran zu treiben, neue umweltschonende Technologien zu fördern, Photovoltaik zu fördern, Öko-Strom ausbauen, die Bildungsangebote zu verbessern und mehr Transparenz in die Regierung zu bringen.

Wir werden sehen, was die kommenden fünf Jahre bringen und wie sie Die Grünen nützen werden. Ich bin gespannt.

Gegen Fracking am Bodensee

Es regt sich Widerstand gegen das geplante Fracking am Bodensee. Vor kurzem wurde vom Land Vorarlberg eine Petition online gestellt, welche jeder Vorarlberger unterzeichnen und somit seinen Unmut gegen Fracking zeigen kann. Inzwischen haben aber die Grünen Vorarlberg in Zusammenarbeit mit den deutschen und Schweizer Grünen eine Avaaz-Petition erstellt. Denn: Gemeinsam sind wir stärker!

Deshalb empfehle ich jedem Vorarlberger, der sich gegen Fracking einsetzen möchte, beide Petition zu unterschreiben. So ist das Zeichen noch größer!

Was genau ist eigentlich Fracking?
Dabei handelt es sich um eine Methode zur Gewinnung von sogenanntem „Schiefergas“. Dieses Gas befindet sich im Schiefergestein weit unter der Erdoberfläche. Um das Gas zu gewinnen, werden die Gesteinsschichten horizontal angebohrt. Anschließend wird eine Chemikalie in das Gestein gepumpt, welche unter Druck das Gas aus dem Gestein heraus presst. Dabei entstehen Risse. Hinzu kommt, dass zur Kühlung der Bohrer oftmals auch giftige Kühlflüssigkeiten verwendet werden. Die Gefahr für Erdbeben und die Verschmutzung von Grundwasser ist erheblich! Weitere Informationen findet ihr z.B. auf der deutschsprachigen Wikipedia.