10 Jahre World of Warcraft – ich war 1,5 Jahre lang dabei

Wow, nun ist WoW (Word of Warcraft) also 10 Jahre alt geworden. Im Jahre 2005 hat Blizzard, die Firma hinter dem Online-Rollenspiel, das Spiel der Öffentlichkeit vorgestellt und damit einen Kult geschaffen.

Ende 2005 habe ich mir das Spiel dann selbst gekauft und 1,5 Jahre lang mit Begeisterung gespielt. Als Menschen-Paladin habe ich so einige virtuelle Abenteuer durchgelebt und viele nette Online-Bekanntschaften geschlossen. Viele haben mich während dieser Zeit gefragt, was an der „Zockerei“ den so toll wäre. Es gab sogar Leute, dich mich während dieser 1,5 Jahre als Spielesüchtig bezeichneten. Und ehrlich gesagt war ich mir einige Zeit lang selbst nicht sicher, ob ich nun süchtig bin, oder ob das was ich betrieben hab, noch zur Begeisterung zu zählen ist. Schließlich habe ich fast täglich einige Stunden vor dem WoW-Bildschirm verbracht. Am Ende konnte ich dann aber ohne große Probleme meinen Account und somit auch meinen Avatar, löschen.

Online gemeinsam Abenteuer Erleben

Was mich an WoW so begeisterte, ist die Tatsache, dass man nicht einfach gegen einen gesichts- und gefühlslosen Computer spielt. In diesen MMORPGs (Massive Multiplayer Online Role Play Games) erlebt man seine Aufgaben und Kämpfe mit vielen anderen echten Menschen, die dieselbe Begeisterung teilen. Und genau dies macht die Faszination aus. Das Spiel ermöglicht es, sich online mit gleichgesinnten zu treffen, auch wenn man 100te Kilometer auseinander wohnt. Man kann soziale Kontakte knüpfen und sich bei Gelegenheit sogar offline treffen und gemeinsam Dinge unternehmen.

Natürlich gibt es auch die Gefahr, süchtig zu werden. Doch hängt dies meistens auch noch mit anderen Faktoren zusammen und ist nicht so einfach, wie sich das wohl viele Menschen vorstellen.

Es war eine schöne Zeit

Für mich jedenfalls sind die Erinnerungen an WoW durchwegs positiv. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich auch heute noch ein MMORPG spielen. Ob es wieder WoW werden würde, ist fraglich. Leider ergibt sich diese Frage für mich zur Zeit ohnehin nicht und somit muss ich darüber auch nicht spekulieren. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, WoW und viel Spaß für weitere 10 Jahre!

Zwischenwasser und ich

Seit ende Dezember wohne ich in Zwischenwasser. Eine nette Gemeinde, in welcher es sich angenehm leben lässt. Schon seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, mich an der Politik zu beteiligen. Ein direkter Einstieg und gleich Vollgas loszulegen, ist mir am Anfang aber noch zu viel. Trotzdem habe ich mich entschieden, mich auf den unteren Plätzen der Liste von „Zwischenwasser zuliebe“ aufstellen zu lassen. In fünf Wochen sind Wahlen und ich werde also Antreten.

Ich habe mir vorgenommen, etwas im Bereich Energie, e5 und Umweltschutz mitzuarbeiten. Sollte es in Zwischenwasser digitale Themen geben, so werde ich mich natürlich auch für diese interessieren.

Nun denn, ich bin schon mal gespannt, was da auf mich zukommt.

Wenn deine Verkäuferin eine App wäre

Viele Apps auf unseren Smartphones und Tablet-Computern erheben jede Menge Daten über uns. Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Wohnort, den aktuellen Standort (GPS oder Funkzelle), das Adressbuch, die Anrufliste, persönliche Fotos, etc. Fast alle Menschen akzeptieren dies ohne mit der Wimper zu zucken und belächeln diejenigen, die damit nicht einverstanden sind, als paranoid.

Doch wie reagieren Menschen, wenn sie in einem normalen Geschäft von der Verkäuferin nach diesen Daten gefragt werden? Ein Interessantes Experiment der dänischen Verbraucherorganisation.

Galileo Press heißt ab Sofort Rheinwerk Verlag

Und wieder einmal muss sich eine Firma aufgrund eines namenrechtlichen Streits umbenennen. Dieses Mal hat des den Verlag Galile Press erwischt. Seit Jahren kaufe ich gerne Fachbücher von diesem Verlag, da diese qualitativ hochwertig sind und sich dort Bücher zu einer großen Bandbreite an technischen Themen finden lassen.

Der Name Galileo Press hat mir sehr gut gefallen. Darum finde ich es schade, dass der Verlag sich nun in Rheinwerk Verlag umbenennen muss. Trotzdem: Der neue Name wird nichts daran ändern, dass ich auch weiterhin gerne Bücher von ihnen kaufen werde.

Standardfarben in PuTTY ändern

Wer Linux-Server von einem Windows-System aus betreibt, der kommt um PuTTY kaum herum. Wenn man lange mit dem Programm arbeitet und in seinem Linux-System die farbliche Hervorhebung von Ordnern, Dateien oder der Syntax in Quelldateien aktiviert hat, fällt einem sehr schnell auf, dass das Blau sehr dunkel und beinahe unleserlich ist. Zum Glück aber bietet PuTTY die Möglichkeit, die Standardfarbe zu ändern, so dass wir uns nicht damit zufrieden geben müssen.

Farben ändern

Na dann lasst uns das mal machen. Wir starten Putty und navigieren zu „Window -> Colors“. Im Listenfeld „Select a color to ajust“ müssen wir noch etwas nach unten scrollen und den Eintrag „ANSI Blue“ auswählen. Dort ist zu erkennen, dass folgende Standardwerte gesetzt sind:

  • Red: 0
  • Green: 0
  • Blue: 187

Diese ändern wir wie folgt:

  • Red: 0
  • Green: 85
  • Blue: 255
Putty-Farben ändern
Putty-Farben ändern

Ein Klick auf den Button „Modify” übernimmt die Einstellung. Durch diese Änderung wird das Blau etwas aufgehellt und dadurch wesentlich lesbarer dargestellt. Anschließen muss diese Einstellung aber noch in einem Profil gespeichert werden, denn sonst muss sie jedes Mal wieder von neuem eingegeben werden. Die Speicherung von Sessions kann ich aber ohnehin nur empfehlen, da dadurch nicht jedes Mal die Serverdaten von neuem eingegeben werden müssen.

Speichern einer Session

Gehen wir als Zusatz zu diesem Tutorial nun etwas genauer darauf ein, wie eine Session gespeichert werden kann. Wie bereits erwähnt, ist die Speicherung von Sessions sehr hilfreich, wenn regelmäßig auf Linux-Server zugegriffen werden muss. Somit kann ganz einfach eine gespeicherte Maschine aufgerufen werden, ohne sämtliche Standardeinstellungen jedes Mal erneut eingeben zu müssen.

Im Hauptfenster von PuTTY muss erst mal die IP-Adresse und der gewünschte Speichername der Verbindung eingegeben werden.

Speichern einer PuTTY-Session Nr.1
Speichern einer PuTTY-Session Nr.1

Anschließend navigieren wir zur Kategorie “Window” und ändern dort die Größe des Terminal-Fensters. Standardmäßig ist dies auf 80 Spalten und 24 Reihen eingestellt. In Zeiten von 24“-Monitoren am Arbeitsplatz ist das für meinen Geschmack doch etwas zu klein. Also ändern wir diese Einstellungen auf 140 Spalten und 40 Reihen. Somit hat das Terminal-Fenster eine zum Arbeiten angenehme Größe.

Speichern einer PuTTY-Session Nr. 2
Speichern einer PuTTY-Session Nr. 2

Last but not least, werden wir natürlich noch die Standardfarben (genauer gesagt nur das Blau) unserer Session ändern, damit wir diese auch lesen können. Schließlich ist dies wohl der Grund, warum du dieses Tutorial erst liest.

Dazu wird die Kategorie „Colors“ aufgerufen. Anschließend wählen wir im Feld „Select a colour to adjust:“ den Eintrag „ANSI Blue“ und geben unter „RGB value“ die Werte

  • Red: 0
  • Green: 85
  • Blue: 255

ein und klicken auf den Button „Modify“. Erst dadurch wird dieser Wert wirklich gespeichert.

Speichern einer PuTTY-Session Nr.3
Speichern einer PuTTY-Session Nr.3

ACHTUNG: Nun aber noch nicht auf „Open“ klicken! Die Session ist lediglich konfiguriert, aber noch nicht gespeichert. Um dies zu erreichen, kehren wir zum Start-Bildschirm von PuTTY zurück. Durch einen Klick auf den Button „Save“ wird das Ganze nun gespeichert und kann durch einen Doppelklick auf den Eintrag unter „Saved Sessions“ aufgerufen werden. Alternativ zum Doppelklick kann natürlich auch auf den Button „Open“ geklickt werden.

Speichern einer PuTTY-Session Nr.4
Speichern einer PuTTY-Session Nr.4

Das war’s! Deine Session ist gespeichert und kann nun jedes Mal bequem aufgerufen werden, ohne sämtliche Einstellungen erneut vorzunehmen.

WordPress-Backend in Englisch aber Blog in Deutsch

Wenn man für Kunden Webseiten erstellt, trifft man früher oder später auf das Problem, dass der Kunde das Backend in einer anderen Sprache haben möchte, als der Entwickler. Ebenso kann es sein, dass die Webseite selbst zum Beispiel in Deutsch, das Backend aber in Englisch sein soll.

Leider bietet WordPress diese Funktion nicht von Haus aus an. Es gibt aber Plugins, die dieses Problem lösen. Ich selbst verwende das Plugin WP Native Dashboard. Dieses Plugin kann ist im Plugin-Verzeichnis von WordPress zu finden und kann dort installiert und aktiviert werden.

Ist dies erledigt, sind die Einstellungen unter „Settings -> Native Dashboard“ zu finden.

Einstellungen von WP Native Dashboard
Einstellungen von WP Native Dashboard

In den Einstellungen angekommen, können diverse Einstellungen gesetzt werden. So ist es z.B. möglich, dem Login-Screen eine Sprachauswahl hinzuzufügen. Ich persönlich mag die Option, dass jeder User in den Einstellungen seines Profils die Sprache seines Backends selbst wählen kann. Ein Nachteil ist, dass zur Zeit nur zwei Sprachen, Englisch und, wie ich vermute, die Installationssprache von WordPress, unterstützt werden. Wenn aber jemand seine Webseite z.B. in Spanisch betreibt, so kann man das eigene Backend zumindest in Englisch umstellen.

Option eigene Sprache pro Benutzer
Option eigene Sprache pro Benutzer

Wenn du diese Option aktiviert und gespeichert hast, so kannst du nun zu deinem Profil navigieren und dort die Sprache deines Backends auf Englisch umstellen.

Profil-Einstellungen
Profil-Einstellungen
Profil-Sprache auf Englisch umstellen
Profil-Sprache auf Englisch umstellen

Fertig! Nun kannst du deine Webseite in Deutsch und gleichzeitig dein Backend in Englisch betreiben.