Wie Ghostery konfiguriert wird

Einen Blog-Post vorher habe ich drei Browser-Plugins für ein wenig mehr Privatsphäre vorgestellt. Heute möchte ich zeigen, wie Ghostery richtig konfiguriert wird, da es ein paar Punkte zu beachten gibt.

Ghostery ist ein echt nettes Tool, um seine Privatsphäre im Internet ein Stück besser schützen zu können. Bei der Konfiguration gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten, um sich nicht selbst das Bein zu stellen. Darauf möchte ich in diesem Blog-Post eingehen.

Anm.: Die Screenshots stammen aus Ghostery für Firefox. Die Chrome-Variante kann geringfügig anders aussehen.

Installation

Als erstes muss das Plugin natürlich installiert werden. Dazu rufst du für Firefox die Website https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/ghostery/?src=search auf. Anschließend klickst du auf den grünen Button „Add to Firefox“. Links oben öffnet sich ein kleines Fenster, in welchem dich Firefox um Erlaubnis zur Installation des Addons fragt. Für Chrome verhält es sich ähnlich. Dort musst du den folgenden Link aufrufen, um das Addon zu installieren: https://chrome.google.com/webstore/detail/ghostery/mlomiejdfkolichcflejclcbmpeaniij?utm_source=chrome-ntp-icon.

Ghostery in Firefox installieren
Ghostery in Firefox installieren

Bei Firefox erscheint noch eine weitere Sicherheitsabfrage. Sobald der Button „Installieren“ nicht mehr ausgegraut ist (nach etwa 4 Sekunden), musst du auch diese durch einen Klick auf eben diesen Button bestätigen. Ghostery wird anschließend installiert.

Installation des Plugins bestätigen
Installation des Plugins bestätigen

Konfiguration

Sobald die Installation abgeschlossen ist, erscheint ein Willkommens-Bildschrim, der ein paar Dinge erklärt. Je nachdem, ob euer Browser Englisch oder Deutsch eingestellt ist, wird auch der Text in der entsprechenden Sprache angezeigt. In meinem Fall Englisch.

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Ghostery Willkommenstext
Ghostery Willkommenstext

Hier hast du nun die Möglichkeit, Ghosttrank zu aktivieren. Ist diese Funktion aktiviert, so überträgt Ghostery anonymisierte Daten über Tracker, die es auf den Webseiten, die du besucht hast, findet und wo sich diese befinden. Diese Informationen helfen Ghostery dabei, den Dienst zu verbessern, wovon du selbst und auch alle anderen Ghostery-Benutzer profitieren. Laut eigenen angaben werden diese Daten nicht dazu verwendet, dein Surfverhalten zu analysieren.

Ob du den Ghostery-Machern soweit vertraust und du diese Option aktivieren möchtest, bleibt natürlich dir selbst überlassen. Solltest du die Funktion aktivieren wollen, so musst du den im Screenshot gezeigten Hacken aktivieren. Bei bedarf kann diese Einstellung später natürlich wieder geändert werden.

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Ghosttrank aktivieren
Ghosttrank aktivieren

Ghostery hat die ganz praktische Funktion, dass es dir, wenn gewünscht, auf jeder Website, die du besuchst, rechts unten im Browser-Fenster das sogenannte „Alert Bubble“, das Alarmfenster, anzeigt. Dort werden alle Tracker aufgelistet, die dich auf dieser Webpage beobachten. Durchgestrichene werden blockiert, nicht durchgestrichene sind erlaubt und können dein Verhalten verfolgen.

Ich selbst mag dieses Feature sehr und habe es aktiviert. Wenn auch du das möchtest, so aktiviere den Hacken wie in diesem Screenshot zu sehen.

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Alert-Bubble aktivieren
Alert-Bubble aktivieren

Nun gehst es ans eingemachte. Hier angelangt, kannst du auswählen, welche Tracker und Cookies du blockieren bzw. zulassen möchtest. Bei Tracker ist die Sache – zumindest für mich – relativ einfach. Ich blockiere Grundsätzlich alle Tracker und lasse nur einzelne bei bedarf wieder zu, sollten sich auf gewissen Websites seltsame Probleme zeigen.

Hier möchte ich gleich ein Beispiel nennen. Viele kennen den Routenplaner viamichelin.at. Auch ich verwende diesen gerne, um meine Reisen zu organisieren. Nachdem ich Ghostery installiert hatte, wunderte ich mich, dass ich die Kartenansicht nicht mehr auf Vollbild schalten konnte.

Um herauszufinden, ob es an einem blockierten Tracker liegen kann, habe ich temporär alle Tracker auf dieser Seite erlaubt und durch drücken von „F5“ die Seite neu geladen. Siehe da, anschließen konnte ich die Karte wieder auf Vollbild stellen. Im den nächsten Schritten habe ich jeden einzelnen Tracker nach und nach wieder blockiert, jedes Mal die Seite neu geladen und getestet, ob die Karte noch auf Vollbild-Modus gestellt werden kann. Als ich beim Tracker von „Unica“ ankam, diesen blockierte und die Seite neu lud, konnte die Karte nicht mehr im Vollbild gezeigt werden. Auf dieser Seite muss also für den Tracker von „Unica“ eine Ausnahme gesetzt werden, um alle Funktionen ungehindert benutzen zu können. Wie das geht, erkläre ich noch weiter unten.

Jetzt zu den Cookies. Ghostery bietet die Möglichkeit, Cookies zu blockieren. Hier muss man aber vorsichtiger sein. Gewisse Seiten brauchen nämlich zwingend Cookies, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Werden sie blockiert, so kann es vorkommen, dass verschiedene Websites nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Hier ein Beispiel: Wenn du dich bei Facebook einloggst und den Hacken „Angemeldet bleiben“ aktivierst, so wird diese Einstellung in einem Cookie gespeichert. Wird dieses nun blockiert, so greift diese Funktion nicht. Wenn du deinen Browser schließt, muss du dich beim nächsten Mal wieder neu anmelden. Solltest du also das „Angemeldet bleiben“-Feature von Facebook verwenden wollen, so musst du für diese Website Cookies erlauben.

Andere Websites wiederum versagen ihren Dienst ohne komplett. Spontan fällt mir dazu WordPress ein. Eine WordPress-Seite braucht zwingend Cookies, damit du dich mit deinem Account dort anmelden kannst. Sollten Cookies für die entsprechende WordPress-Seite blockiert sein, so kannst du dich nicht anmelden. Hier gibt es seitens WordPress aber praktischerweise eine entsprechende Fehlermeldung, die darauf hinweist, dass Cookies nicht erlaubt sind.

Wenn du nun also Cookies trotzdem blockieren möchtest, so klickst du auf der aktuellen Seite auf den Reiter „Cookies“ und blockierst alle, die du möchtest. Solltest du in Zukunft auf bestimmten Websites auf Probleme stoßen, so denke aber steht’s daran, dass ein blockierter Cookie, aber auch ein blockierter Tracker, daran schuld sein könnte. Dann musst du auf die Suche nach dem Übeltäter gehen.

Aus diesem Grund habe ich bis jetzt noch keine Cookies blockiert. In Zukunft werde ich mich daran aber wohl auch wagen. Wenn du alle Tracker und Cookies blockieren möchtest, so klicke im entsprechenden Reiter auf „Alle Auswählen“. Siehe Pfeil im Screenshot.

Wenn du alle auswählst, zeigt dir Ghostery eine schwarze Info-Box am oberen Browser-Rand. Diese Besagt, dass auch neue Tracker bzw. Cookies, die durch Updates eventuell hinzugefügt werden, gleich blockiert werden. Wenn du das möchtest, was ich selbst empfehlen würde, so klickst du auf „Sounds good!“ bzw. „Hört sich gut an!“. Andernfalls auf „No, thanks!“ bzw. „Nein, danke!“.

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Tracker und Cookies blockieren
Tracker und Cookies blockieren

So, die Konfiguration ist nun abgeschlossen. Nun sollte sich rechts oben im Browser das Ghostery-Symbol befinden. Ist dies nicht der Fall, so kann das Symbol durch einen Klick auf den Button „Add Button“ bzw. „Button hinzufügen“ hinzugefügt werden. Ich selbst habe diesen Button bisher noch nie gebraucht.

Konfiguration abgeschlossen
Konfiguration abgeschlossen

Tracker anzeigen, blockieren und freigeben

Ghostery im Live-Betrieb
Ghostery im Live-Betrieb

Ab sofort arbeitet das Plugin in deinem Browser. Wenn du eine Website ansurfst, so zeigt dir Ghostery erst rechts unten im Alarmfenster, sofern du es aktiviert hast, welche Tracker sich auf dieser Seite befinden. Blockiert werden dabei durchgestrichen angezeigt.

Mit einem Klick auf das Ghostery-Symbol rechts oben in der Addon-Leiste wird das Menü von Ghostery geöffnet (beim ersten Mal wird eine Anleitung gezeigt). Auch hier werden wieder alle Tracker aufgelistet, die gefunden wurden. Hierzu ein paar Erklärungen.

Neben jedem Tracker sind zwei Buttons zu erkennen. Ein Schieberegler und rechts davon ein runder Knopf mit einem Hacken darin. Ein roter Schieberegler bedeutet, dass der Tracker auf allen Websites blockiert wird. Befindet er sich links und ist er blau, so wird der Tracker auf allen Websites zugelassen. Natürlich möchte man aber nicht jeden Tracker entweder komplett blockieren oder zulassen. Alleine schon aus dem Grund, dass es auf gewissen Websites zu Problemen kommen kann, wie ich weiter oben mit dem Beispiel ViaMichelin erklärt habe.

Für solche Fälle gibt es den runden Button mit dem Hacken rechts neben dem Schieberegler. Wird dieser Button aktiviert, also ist er grün gefärbt, so wird der Tracker auf dieser einen Website zugelassen. Auf allen anderen bleibt er, sofern der Schieberegler rot ist, weiterhin blockiert. So habe ich z.B. den Tracker von „Unica“ auf ViaMichelin mit dem grünen Hacken zugelassen. Den Schieberegler lasse ich aber trotzdem auf rot, so dass mich der Tracker auf anderen Websites nicht erfassen kann.

Für alle, die genauere Informationen über einen Tracker erhalten möchten, können diese einfach mit einem Klick auf den entsprechenden Tracker aufrufen.

So, das war’s im Großen und Ganzen. Ich hoffe, ich konnte damit einen kurzen Einblick in Ghostery geben. Über konstruktives Feedback freue ich mich natürlich immer. Natürlich freue ich mich ebenso über einen Klick auf den Flattr-Button. 😉

 

Firefox: Weiches scrollen deaktivieren

SmoothScroll wird sie genannt, die Funktion, die „weiches“ scrollen in Firefox ermöglicht. Weiches scrollen bedeutet, dass nicht ruckartig gescrollt wird, wie z.B. beim Google Chrome, sondern weich, so dass es mehr den Anschein hat, als würde die Website über den Bildschirm „geschoben“ werden. Für das Auge ist das Grundsätzlich besser, da die Inhalte nicht einfach „springen“. Wenn man aber einen Computer mit schwacher Grafikkarte hat, so kann diese Funktion auch störend sein, da unangenehmes Ruckeln entsteht. In solchen Fällen möchte man die Funktion eher deaktivieren.

Zum Glück geht das in Firefox ganz einfach. Führe dazu folgende Schritte aus:

  1. Öffne einen neuen Tab.
  2. Tippe in der Adress-Zeile „about:config“ ein (ohne Anfürhungszeichen).
  3. Klicke bei der Warnung, die Firefox bringt, auf „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“
  4. Tippe im Suchfeld „SmoothScroll“ ein.
  5. Doppelklicke auf „general.SmoothScroll“.

Das war’s schon. Die Zeile „general.SmoothScroll“ wird nun Fett dargestellt und in der Spalte „Wert“ wird „false“ angezeigt. SmoothScroll ist deaktiviert. Firefox muss nicht mal neu gestartet werden.

Umzug von WordPress.com auf domainFactory

Einige Zeit lang habe ich hin und her überlegt, ob ich nun bei WordPress.com bleiben, oder doch lieber zu einem Hosting-Anbieter wechseln soll. Schließlich habe ich mich für letzteres entschieden. Folgende Vorteile haben mich zu dieser Entscheidung veranlasst:

  • Volle Kontrolle über mein Blog
  • Volle Anpassung des Themes
  • Plugins können bei WordPress.com nicht installiert werden
  • Bei einem Hoster kann ich leichter mehrere Websites betreiben

Noch verwende ich zwar ein fertiges Theme, welches ich aus dem WordPress-Verzeichnis installiert habe. Irgendwann in Zukunft plane ich aber, mein eigenes Theme für dieses Blog zu entwerfen. Vorher muss aber noch das aktuell verwendete her halten.

Nun möchte ich kurz beschreiben, wie der Umzug von WordPress.com von statten geht. Vorher musst du natürlich bei einem Webhoster deiner Wahl WordPress installiert haben, damit du die hier beschriebenen Vorgänge durchführen kannst.

Domain umziehen

Ich selbst habe meine eigene Domain (tyrablog.net) bei WordPress.com registriert. Bevor man das Blog selbst umzieht, sollte man natürlich erst die Domain umziehen, da der ganze Traffic sonst immer noch auf dem alten Blog landet und nicht beim neuen. Leider habe ich den Domainumzug nicht genau dokumentiert, wesshalb ich dies hier nicht ausführlich erklären kann. Je nachdem, zu welchem Webhoster man umzieht, geht das ganze aber auch etwas anders von statten. Aber so viel sei mal dazu gesagt:
Unter „Shop -> Meine Domains“ kann man, sollte man denn eine eigene haben, seine Domains verwalten.

Maine Domains auf WordPress.com
Maine Domains auf WordPress.com

Von hier aus gelangt man auf eine Unterseite, die alle Informationen erhält. Ganz wichtig ist hier der sogenannte „AuthCode“. Dieser wird vom neuen Webhoster benötigt, so dass die Domain transferiert werden kann. Bei WordPress.com selbst ist die Domain aus Sicherheitsgründen gesperrt, so dass sie nicht einfach so umgezogen werden kann. Diese Sperre kann aber einfach unter dem Button „Domain bearbeiten“ gelöst werden.

Domain-Übersicht auf WordPress.com
Domain-Übersicht auf WordPress.com

Das Blog selbst umziehen

WordPress bietet ein Werkzeug an, mit welchem du deine Daten von einem Blog exportieren und beim neuen wieder importieren kannst. Wirklich praktisch ist dabei, dass auf Wunsch sogar die Bilder vom alten Blog heruntergeladen und beim neuen gleich mit importiert werden. Als erstes müssen also sämtliche Seiten, Beiträge, etc. von WordPress.com exportiert werden. Das entsprechende Werkzeug befindet sich unter „Werkzeuge -> Daten exportieren“.

Link zu "Daten exportieren"
Link zu „Daten exportieren“

Dort kannst du nun auswählen, was du alles exportieren möchtest. Wenn du dein komplettes Blog umziehen möchtest, wählst du hier natürlich „Alle Inhalte“ klickst auf „Export-Datei herunterladen“ und speicherst die XML-Datei auf deinem Computer.

Daten exportieren
Daten exportieren

Im nächsten Schritt öffnest du dein neues Blog und navigierst zu „Werkzeuge -> Daten importieren“. Solltest du das zum ersten mal machen, so wirst du dazu aufgefordert, das Plugin „WordPress Importer“ zu installieren. Das musst du natürlich machen, denn ohne Plugin kannst du auch keine Daten importieren.

So. Jetzt wird’s spannend. Wenn das Plugin installiert ist, navigierst du wieder auf „Werkzeuge -> Daten importieren“ und wählst „WordPress“, da wir unsere Daten schließlich von einem WordPress-Blog zum anderen kopieren möchten. Auf der nächsten Page wählst du deine XML-Datei, die du vorher heruntergeladen hast, aus und klickst auf „Importieren“. Je nachdem, wie groß dein altes Blog war, kann dieser Vorgang nun ein wenig dauern. Keine Panik also. Einfach etwas Geduld haben.

Die XML-Datei importieren
Die XML-Datei importieren

Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, kannst du deine neue WordPress-Site aufrufen und hast alle deine Beiträge und Seiten nun hier vorhanden. Die Arbeit ist aber noch nicht ganz abgeschlossen. Was du auf jeden Fall wieder herstellen musst, sind eventuelle Widgets, die du in deinem alten Blog verwendet hast. Genauso muss das Verhalten der Permalinks im neuen Blog angepasst werden. Bitte auch nicht vergessen, Beispielseiten und -blogeinträge zu löschen. Und deine Menüs musst du natürlich auch wieder aufbauen und halt alles andere, was du sonst noch so spezifiziert hattest.

Das war’s im großen und ganzen auch schon. Viel mehr gibt’s gar nicht mehr zu tun.

XAMPP per Dropbox auf mehrere Rechner synchronisieren

Als Webentwickler arbeitet man mit hoher Wahrscheinlichkeit mit XAMPP als Entwicklungsumgebung am lokalen Computer. Wer zudem wie ich auf verschiedenen Computern arbeitet, möchte seine Entwicklungsumgebung meist auch auf allen Computern zur Verfügung haben. Ich synchronisiere deshalb meine PHP-Webseiten und die MySQL-Datenbanken über Dropbox auf all meine PCs.

Um das zu erreichen, müssen zum Ersten die Daten vom Webserver und von MySQL in die Dropbox kopiert und zum zweiten die Konfigurationsdateien von Apache (httpd.conf) und MySQL (my.ini) bearbeitet werden. Als erstes kopierst du am besten die Dateien in deine Dropbox. Kopiere dazu die beiden Ordner „htdocs“ und „mysql“ in deinem XAMPP-Verzeichnis (Standardmäßig unter C:xampp) in deine Dropbox.

Nun muss das XAMPP Control Center gestartet und die Konfiguration bearbeitet werden.

Nehmen wir uns als erstes den Apache Webserver vor. Um die Konfigurationsdatei zu öffnen, klickst du auf „Config“ und dann auf „httpd.conf“.

Apache-Konfiguration bearbeiten
Apache-Konfiguration bearbeiten

In der Konfigurationsdatei musst du nun die Zeilen 242 (DocumentRoot) und 243 (Directory) bearbeiten. Hier wird nämlich angezeigt, wo die Dateien für die Webseiten liegen. Hier musst du den Pfad zum htdocs-Verzeichnis in deiner Dropbox angeben. In meinem Fall sieht dies so aus:

DocumentRoot "D:/Dropbox/pd/xampp/htdocs"
Directory "D:/Dropbox/pd/xampp/htdocs"

Jetzt kommt die MySQL-Konfiguration dran. Hier öffnest du wieder die Konfigurationsdatei über „Config“ und dann „my.ini“.

MySQL-Konfiguration bearbeiten
MySQL-Konfiguration bearbeiten

In dieser Datei ist der Abschnitt „[mysqld]“ ab Zeile 27 von Interesse. In Zeile 32 (datadir) gibst du nun auch hier wieder den Pfad zur MySQL-Konfiguration in deiner Dropbox an. In meinem Falle sieht diese Zeile dann wiederum wie folgt aus:

datadir = "D:/Dropbox/pd/xampp/mysql/data"

Das war’s. Apache und MySQL wird nun über die Dropbox synchronisiert. Diese Konfiguration musst du nun noch auch auf allen anderen Computern vornehmen, von welchen aus du arbeiten möchtest. ABER ACHTUNG: Es ist wichtig, dass du immer nur auf einem Computer gleichzeitig arbeitest, da es ansonsten zu Konflikten in den Daten kommt.

Größe der Auslagerungsdatei (pagefile.sys) unter Windows 7 ändern

Windows verwendet eine sogenannte Auslagerungsdatei, die zum Tragen kommt, wenn der Arbeitsspeicher voll sein sollte. Hat der PC allerdings genug Arbeitsspeicher (RAM), z.B. 8 GB in meinem Fall, so ist diese Datei extrem riesig und belegt unnötig Speicherplatz auf der Festplatte. Hat man eine relativ kleine SSD als Systemfestplatte, so kann dies doch sehr ärgerlich sein.Deshalb möchte ich dir kurz zeigen, wie du diese Auslagerungsdatei verkleinern kannst.

Als erstes muss du mit der Tastenkombination „Windows-Taste + Pause“ die Computereigenschaften öffnen. Hier angekommen, klicke auf „Erweiterte Systemeinstellungen“.

Erweiterte Systemeinstellungen öffnen
Erweiterte Systemeinstellungen öffnen

Es öffnet sich das Fenster „Systemeigenschaften“. Hier klickst du auf den Reiter „Erweitert“ und dann unter „Leistung“ auf den Button „Einstellungen…“.

Leistungsoptionen öffnen
Leistungsoptionen öffnen

Im sich nun öffnenden Fenster klickst du wieder auf „Erweitert“ und dann unter „Virtueller Arbeitsspeicher“ auf „Ändern…“.

Virtueller Arbeitsspeicher ändern
Virtueller Arbeitsspeicher ändern

So, nun bist du dort angekommen, wo wir hin wollen. Im Fenster „Virtueller Arbeitsspeicher“ ist ganz oben standardmäßig der Hacken bei „Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatsich verwalten“ gesetzt. Dies bedeutet, dass Windows selbst entscheidet, wie groß die Auslagerungsdatei sein soll. Normalerweise wählt Windows diese Größe gleich groß, wie der Arbeitsspeicher. In meinem Fall also hat die Auslagerungsdatei (die Datei „pagefile.sys“ unter C:) 8 GB. Den eben erwähnten Hacken kannst du entfernen. Anschließend kannst du in der Mitte des Fensters die Option „Benutzerdefinierte Größe“ wählen. Ich in meinem Fall setzte sie auf „2048“ MB. Wenn du z.B. 4 GB Arbeitsspeicher hast, so kannst du hier auch „1024“ eintragen.

Größe der Auslagerungsdatei festlegen
Größe der Auslagerungsdatei festlegen

Jetzt kann das Fenster mit „OK“ bestätigt werden. Du bekommst noch eine Hinweismeldung, dass die Änderung erst nach einem Neustart des Computers wirksam wird. Diesen Neustart kannst du natürlich entweder gleich, oder aber auch später, durchführen.

Fehler „ssl_error_rx_record_too_long“ beim Aufruf von Webmin

Webmin ist ja ein ganz nettes Tool zur Verwaltung von Linux-Servern. Ich setzte es ganz gerne ein. Ja ja, ihr Konsolenfetischisten, lüncht mich. 🙂

So habe ich auf einer neuen CentOS-Installation gleich mal Webmin installiert. Anschließend wollte ich über https://ipadresse:10000/ das SSL-geschützte Webmin-Interface der CentOS-Maschine aufrufen. Nur leider bekam ich dabei folgende Fehlermeldung auf den Bildschirm geklatscht:

SSL-Fehler beim Aufruf von Webmin
SSL-Fehler beim Aufruf von Webmin

Der Fehler liegt daran, dass zum Ersten zwei Pakete fehlen und zum Zweiten eine Konfigurationsdatei angepasst werden muss. Also erst einmal müssen mit folgendem Befehl die zwei Pakete installiert werden:

yum install perl-Crypt-SSLeay perl-Net-SSLeay

Solltest du Webmin nicht schon installiert haben, wovon ich aber ausgehe, wenn du diesen Beitrag liest, so hole dies nun nach.

Jetzt muss die Datei „/etc/webmin/miniserv.conv“ bearbeitet werden:

vim /etc/webmin/miniserv.conf

In dieser Datei muss die Zeile „ssl=0“ in „ssl=1“ geändert werden. Anschließend kannst du mit

service webmin restart

Webmin neu starten. Von nun an ist das SSL-geschützte Webmin unter https://deineipadresse:10000/ erreichbar. Sollte dies immer noch nicht der Fall sein, so blockiert wahrscheinlich die standardmäßig laufende Firewall von CentOS den Port 10.000. Am besten du kontrollierst, ob dort alles richtig eingestellt ist. Die Firewall vorübergehend abschalten kannst du mit:

service iptables stop && service ip6tables stop

Bei einem ans Internet angeschlossenem System sollte dies aber wirklich nur eine vorübergehende Maßnahme sein. Keinesfalls sollte die Firewall dauerhaft deaktiviert bleiben. Hier solltest du unbedingt die Firewallregeln bearbeiten, so dass der Port 10.000 frei ist und die Firewall wieder starten.

Online-Tool zeigt ob du vom Adobe-Hack betroffen bist

Wie seit kurzem bekannt, wurden die Adobe-Server gehackt und wahrscheinlich bis zu 38 Millionen Passwörter im Internet veröffentlicht. Inzwischen sind wir solche Meldungen ja gewohnt, trotzdem sollte jeder, der eine Adobe-ID hat, sicherheitshalber sein Passwort ändern.

Dazu gibt es ein ganz praktisches Online-Tool, entwickelt von rufo. Einfach das Tool öffnen und die E-Mail-Adresse eingeben, mit welcher du dich bei Adobe angemeldet hast. Und schon kannst du sehen, ob du betroffen bist, oder nicht. Ich selbst zum Beispiel war betroffen.

Anschließend solltest du auf jeden Fall dein Passwort ändern. Dazu gehst du auf die Adobe-Webseite und meldest dich an. Anschließend navigierst du zu „MyAdobe ID“. Dort kannst du dann dein Passwort ändern. Anschließend speichern nicht vergessen.

Passwort der Adobe-ID ändern
Passwort der Adobe-ID ändern

Ganz nebenbei: Die Adobe-Webseite ist extrem lahm, wie ich während des Schreibens von diesem Artikel bemerkt habe.