Übermorgen Sonntag sind Gemeindewahlen: Nützte sie und geh wählen!

Viele Menschen, vor allem die junge Generation, ist entweder von der Politik enttäuscht oder gänzlich uninteressiert. Folglich wird die Wahlbeteiligung immer geringer, was wirklich bedauerlich ist. Auch wenn es viele immer wieder abstreiten und das Gegenteil behaupten: Wir leben in einer Demokratie und haben somit das Recht, wählen zu gehen und uns auszusuchen, wer sich für unsere Interessen einsetzt.

Geh wählen!

Also nütze dein Recht und geh wählen! Lass dir dieses Recht nicht nehmen, indem du einfach nicht zur Wahlurne gehst und der Politik zeigst, dass es dir egal ist, was sie macht. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir wählen gehen dürfen. In vielen Ländern der Erde herrschen noch totalitäre Systeme und Diktaturen.

Und darum ist es wichtig, dass du von diesem Recht, wählen zu dürfen, Gebrauch machst. Wähle diejenigen, von denen du denkst, dass sie deine Interessen am besten vertreten. Dir genügt das nicht? Dann hast du auch die Chance, dich persönlich an der Gemeine- und Landespolitik zu beteiligen, einer Partei beizutreten und aktiv mitzubestimmen. Jede Partei freut sich stets über neue, interessierte und aktive Mitglieder, die frischen Wind und neue, konstruktive Ideen in die Gemeindepolitik bringen.

Deine Stimme zählt

Jeder von uns kann etwas bewirken. Jede Stimme hat Gewicht und kann Einfluss nehmen. Und darum: steh am Sonntagmorgen auf und mach dich auf zu den Wahlurnen!

Zum Schluss noch ein kleiner Denkanstoß, den ich vor einiger Zeit irgendwo in den Tiefen des Internets aufgegriffen habe:

„Was kann ich alleine schon ausrichten?“, dachte sich die halbe Menschheit, und tat nichts.

ZwischenwasserZuliebe: Die neue Website ist online

Es ist soweit: Seit Dienstagabend ist die neue Website von ZwischenwasserZuliebe online. Diese präsentiert sich modern, übersichtlich und in einem ansprechenden One-Page-Design. Alle wichtigen Informationen, unter anderem die realisierten Projekte der vergangenen 5 Jahre und was in den kommenden 5 Jahren geplant ist, sind auf der Website zu finden.

Viel Spaß beim stöbern! Wie gefällt’s euch?

Meine erste politische Sitzung

Am Sonntag, dem 22.02.2015 um 19:00 Uhr, war es also soweit. Ich habe an meiner ersten politischen Sitzung teilgenommen und ich muss sagen, dass es eine durchaus positive Erfahrung war. Es wurden keine großartigen Themen besprochen, trotzdem war es durchaus interessant.

Zusammenfassung und Informationen

Es gab dabei eine Zusammenfassung der durchgeführten Projekte der vergangenen fünf Jahre und was für die kommenden fünf Jahre geplant ist bzw. geplant wäre. Natürlich gab es auch eine Vorstellungsrunde, da es neben mir auch noch ein paar andere neue Kandidaten gibt, die nun zum ersten Mal in die Politik einsteigen.

Ich hab’s zwar schon geschrieben, aber nichts destotrotz schreibe ich es nochmals. Ich bin schon richtig gespannt, was da in Zukunft so auf uns zukommen wird und was die kommenden fünf Jahre in meiner Politiklaufbahn bringen werden.

Zwischenwasser und ich

Seit ende Dezember wohne ich in Zwischenwasser. Eine nette Gemeinde, in welcher es sich angenehm leben lässt. Schon seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, mich an der Politik zu beteiligen. Ein direkter Einstieg und gleich Vollgas loszulegen, ist mir am Anfang aber noch zu viel. Trotzdem habe ich mich entschieden, mich auf den unteren Plätzen der Liste von „Zwischenwasser zuliebe“ aufstellen zu lassen. In fünf Wochen sind Wahlen und ich werde also Antreten.

Ich habe mir vorgenommen, etwas im Bereich Energie, e5 und Umweltschutz mitzuarbeiten. Sollte es in Zwischenwasser digitale Themen geben, so werde ich mich natürlich auch für diese interessieren.

Nun denn, ich bin schon mal gespannt, was da auf mich zukommt.

HC Strache verbreitet unwahre Flüchtlings-Hetze auf seiner FB-Seite

Die Zeitung ÖSTERREICH veröffentlichte eine unwahre Geschichte über Asylwerber. Der Inländerfreund HC Strache ist natürlich gleich zur Stelle und teilt diese auf seiner FB-Seite. In dem Artikel, welchen HC Strache auf seiner Facebook-Seite verlinkt und mit den Worten „Dankbarkeit sieht anders aus!“ kommentiert, wird behauptet, die Flüchtlinge hätten sich über fehlendes WLAN, zu wenig Steckdosen und die Essenszeiten beschwert. Villach hätte ihnen zu wenig Luxus geboten und deshalb seien die Flüchtlinge wieder von dannen gezogen.

Unwahr

Dabei gibt es leider nur einen Haken. Der Text, den HC Strache da auf seiner Website verbreitet, ist schlichtweg falsch. Der Verein SOS Mitmensch hat auf seiner Facebook-Seite bereits eine Richtigstellung veröffentlicht und verlangt von der Zeitung ÖSTERREICH, welche den Artikel veröffentlicht hat, eine Entschuldigung.

EXTREM ÜBLER und vor allem FALSCHER Anti-Flüchtlings-Hetzartikel in der heutigen Kärntner Ausgabe von „Österreich“. Wir haben mit dem Kärntner Polizeisprecher Dionisio gesprochen: Er dementiert praktisch ALLES, was im Artikel steht. Die Flüchtlinge haben lediglich NACHGEFRAGT, ob es Internetzugang gibt, damit sie Kontakt mit ihren Angehörigen in Syrien aufnehmen können. Es gab KEINEN Aufstand. Es ging NIE um Luxus. Die Flüchtlinge reisten auch NICHT einfach wieder ab, sondern wurden, WIE VON ANFANG AN GEPLANT, in ein anderes Quartier überstellt. Denn der Polizeiturnsaal war VON ANFANG AN nur als kurze Übergangsnotlösung vorgesehen. Eine solche Hetze ist UNFASSBAR. Wir fordern eine Entschuldigung von „Österreich“!

Was erlauben sich diese Flüchtlinge auch, nachzufragen, ob es Internet gibt, um mit den Angehörigen in Syrien in Kontakt treten zu können. Frechheit aber auch.

Strache-Fans rufen nach KZ und Ermordung

Richtig schlecht wird mir, wenn ich die Kommentare zu HC Straches Posting lese. Da rufen seine „Fans“ nach KZ und Erschießung der Flüchtlinge. Der Twitter-Account FPÖ Watch hat in einem Tweet einen Screenshot von Kommentaren veröffentlicht, welche offensichtlich immer noch nicht gelöscht wurden.

Ich habe mich selbst kurz in den Kommentaren zu dem Posting von HC Strache umgesehen. Der Hass, der da den Flüchtlingen entgegengebracht wird, ist erstaunlich. Hier ein von mir gemachter Screenshot eines Postings, welches zwar nicht so extrem, aber trotzdem ziemlich krass ist, da behauptet wird, der Verein SOS Mitmensch würde sich mit der Verdrehung von Tatsachen eine goldene Nase verdienen. Zusätzlich werden die Mitarbeiter und Aktivisten von SOS Mitmensch als Nichtsnutze und Steuergeldvernichter bezeichnet.

Ein Kommentar auf HC Straches Facebook-Seite
Ein Kommentar auf HC Straches Facebook-Seite

Die FPÖ sollte sich selbst an der Nase nehmen und fragen, woher die ständigen Vorwürfe der Ausländerfeindlichkeit kommen. Es nützt nichts, immer wieder mit Nachdruck zu wiederholen, man sei doch Inländerfreund und kein Ausländerfeind. Solche Aktionen machen deutlich, dass die FPÖ eben doch immer wieder Ausländerfeindlichkeit betreibt.

Kommentar: Schwarz-Grün in Vorarlberg

Lange habe ich darauf gewartet, dass sich in der Vorarlberger Regierung etwas ändert, dass die Absolute der ÖVP bricht. Und steht’s habe ich mir Schwarz-Grün gewünscht. Nun ist es endlich soweit. Wie auch zu erwarten war, verstärken sich damit die Anfeindungen mancher Menschen gegen die Grünen. Berechtigt?

Wenn man die Foren von Schwarz-Grün-Artikeln auf VOL.at liest, so lässt sich dort eine regelrechte Weltuntergangsstimmung erkennen. Da ist die Rede davon, dass die Arbeitslosenquote steigen würde, Lebensmittel und Strom würden teurer werden und ab sofort wäre Schluss mit dem schönen Leben in Vorarlberg.

Raus aus der Opposition

Die Grünen, und auch ihre Anhänger, sind es gewohnt, Oppositionspartei zu sein. Und in der Opposition ist es relativ einfach, gegen die regierenden Parteien zu wettern. Nun sind Die Grünen Vorarlberg aber Regierungspartei und müssen sich um das Land Vorarlberg und seine Bevölkerung kümmern. Hier braucht es Kompromisse. Es nützt nichts, stur auf seiner Linie zu verharren. Als Regierungspartei muss man mit seinen Partnern sachlich diskutieren und einen gemeinsamen Kompromiss finden. Dessen ist sich Johannes Rauch, Obmann von Die Grünen Vorarlberg, auch bewusst. Das zeigt die Zustimmung zur ersten Phase der Tunnelspinne in Feldkirch.

Chance nutzen

Nun kommt es darauf an, dass Die Grünen Vorarlberg ihre Chance sinnvoll nutzen und zeigen, dass die Vorurteile unbegründet sind, dass sie keine Verhinderungspolitik betreiben.

Ich denke, Schwarz-Grün ist eine gute Kombination, um den Fortschritt voran zu treiben, neue umweltschonende Technologien zu fördern, Photovoltaik zu fördern, Öko-Strom ausbauen, die Bildungsangebote zu verbessern und mehr Transparenz in die Regierung zu bringen.

Wir werden sehen, was die kommenden fünf Jahre bringen und wie sie Die Grünen nützen werden. Ich bin gespannt.

Der Erste Weltkrieg: Ein interessanter und informativer YouTube-Kanal

Für alle, die sich für Geschichte, in diesem Fall der Erste Weltkrieg, interessieren, habe ich ein besonderes Schmankerl. Der YouTube-Kanal Der Erste Weltkrieg beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit dem Ersten Weltkrieg. Woche für Woche wird in knapp 10-Minütigen Videos gezeigt, was in der aktuellen Woche vor genau 100 Jahren passierte. Hoch interessant und sehr informativ.

Vielen Dank!

An dieser Stelle möchte ich mein Dank an das Team von Der Erste Weltkrieg aussprechen. Ich weiß, wie viel Arbeit in so einem Video steckt. Respekt dafür. Tolle Arbeit!