WordPress-Backend in Englisch aber Blog in Deutsch

Wenn man für Kunden Webseiten erstellt, trifft man früher oder später auf das Problem, dass der Kunde das Backend in einer anderen Sprache haben möchte, als der Entwickler. Ebenso kann es sein, dass die Webseite selbst zum Beispiel in Deutsch, das Backend aber in Englisch sein soll.

Leider bietet WordPress diese Funktion nicht von Haus aus an. Es gibt aber Plugins, die dieses Problem lösen. Ich selbst verwende das Plugin WP Native Dashboard. Dieses Plugin kann ist im Plugin-Verzeichnis von WordPress zu finden und kann dort installiert und aktiviert werden.

Ist dies erledigt, sind die Einstellungen unter „Settings -> Native Dashboard“ zu finden.

Einstellungen von WP Native Dashboard
Einstellungen von WP Native Dashboard

In den Einstellungen angekommen, können diverse Einstellungen gesetzt werden. So ist es z.B. möglich, dem Login-Screen eine Sprachauswahl hinzuzufügen. Ich persönlich mag die Option, dass jeder User in den Einstellungen seines Profils die Sprache seines Backends selbst wählen kann. Ein Nachteil ist, dass zur Zeit nur zwei Sprachen, Englisch und, wie ich vermute, die Installationssprache von WordPress, unterstützt werden. Wenn aber jemand seine Webseite z.B. in Spanisch betreibt, so kann man das eigene Backend zumindest in Englisch umstellen.

Option eigene Sprache pro Benutzer
Option eigene Sprache pro Benutzer

Wenn du diese Option aktiviert und gespeichert hast, so kannst du nun zu deinem Profil navigieren und dort die Sprache deines Backends auf Englisch umstellen.

Profil-Einstellungen
Profil-Einstellungen
Profil-Sprache auf Englisch umstellen
Profil-Sprache auf Englisch umstellen

Fertig! Nun kannst du deine Webseite in Deutsch und gleichzeitig dein Backend in Englisch betreiben.

HC Strache verbreitet unwahre Flüchtlings-Hetze auf seiner FB-Seite

Die Zeitung ÖSTERREICH veröffentlichte eine unwahre Geschichte über Asylwerber. Der Inländerfreund HC Strache ist natürlich gleich zur Stelle und teilt diese auf seiner FB-Seite. In dem Artikel, welchen HC Strache auf seiner Facebook-Seite verlinkt und mit den Worten „Dankbarkeit sieht anders aus!“ kommentiert, wird behauptet, die Flüchtlinge hätten sich über fehlendes WLAN, zu wenig Steckdosen und die Essenszeiten beschwert. Villach hätte ihnen zu wenig Luxus geboten und deshalb seien die Flüchtlinge wieder von dannen gezogen.

Unwahr

Dabei gibt es leider nur einen Haken. Der Text, den HC Strache da auf seiner Website verbreitet, ist schlichtweg falsch. Der Verein SOS Mitmensch hat auf seiner Facebook-Seite bereits eine Richtigstellung veröffentlicht und verlangt von der Zeitung ÖSTERREICH, welche den Artikel veröffentlicht hat, eine Entschuldigung.

EXTREM ÜBLER und vor allem FALSCHER Anti-Flüchtlings-Hetzartikel in der heutigen Kärntner Ausgabe von „Österreich“. Wir haben mit dem Kärntner Polizeisprecher Dionisio gesprochen: Er dementiert praktisch ALLES, was im Artikel steht. Die Flüchtlinge haben lediglich NACHGEFRAGT, ob es Internetzugang gibt, damit sie Kontakt mit ihren Angehörigen in Syrien aufnehmen können. Es gab KEINEN Aufstand. Es ging NIE um Luxus. Die Flüchtlinge reisten auch NICHT einfach wieder ab, sondern wurden, WIE VON ANFANG AN GEPLANT, in ein anderes Quartier überstellt. Denn der Polizeiturnsaal war VON ANFANG AN nur als kurze Übergangsnotlösung vorgesehen. Eine solche Hetze ist UNFASSBAR. Wir fordern eine Entschuldigung von „Österreich“!

Was erlauben sich diese Flüchtlinge auch, nachzufragen, ob es Internet gibt, um mit den Angehörigen in Syrien in Kontakt treten zu können. Frechheit aber auch.

Strache-Fans rufen nach KZ und Ermordung

Richtig schlecht wird mir, wenn ich die Kommentare zu HC Straches Posting lese. Da rufen seine „Fans“ nach KZ und Erschießung der Flüchtlinge. Der Twitter-Account FPÖ Watch hat in einem Tweet einen Screenshot von Kommentaren veröffentlicht, welche offensichtlich immer noch nicht gelöscht wurden.

Ich habe mich selbst kurz in den Kommentaren zu dem Posting von HC Strache umgesehen. Der Hass, der da den Flüchtlingen entgegengebracht wird, ist erstaunlich. Hier ein von mir gemachter Screenshot eines Postings, welches zwar nicht so extrem, aber trotzdem ziemlich krass ist, da behauptet wird, der Verein SOS Mitmensch würde sich mit der Verdrehung von Tatsachen eine goldene Nase verdienen. Zusätzlich werden die Mitarbeiter und Aktivisten von SOS Mitmensch als Nichtsnutze und Steuergeldvernichter bezeichnet.

Ein Kommentar auf HC Straches Facebook-Seite
Ein Kommentar auf HC Straches Facebook-Seite

Die FPÖ sollte sich selbst an der Nase nehmen und fragen, woher die ständigen Vorwürfe der Ausländerfeindlichkeit kommen. Es nützt nichts, immer wieder mit Nachdruck zu wiederholen, man sei doch Inländerfreund und kein Ausländerfeind. Solche Aktionen machen deutlich, dass die FPÖ eben doch immer wieder Ausländerfeindlichkeit betreibt.

Kommentar: Schwarz-Grün in Vorarlberg

Lange habe ich darauf gewartet, dass sich in der Vorarlberger Regierung etwas ändert, dass die Absolute der ÖVP bricht. Und steht’s habe ich mir Schwarz-Grün gewünscht. Nun ist es endlich soweit. Wie auch zu erwarten war, verstärken sich damit die Anfeindungen mancher Menschen gegen die Grünen. Berechtigt?

Wenn man die Foren von Schwarz-Grün-Artikeln auf VOL.at liest, so lässt sich dort eine regelrechte Weltuntergangsstimmung erkennen. Da ist die Rede davon, dass die Arbeitslosenquote steigen würde, Lebensmittel und Strom würden teurer werden und ab sofort wäre Schluss mit dem schönen Leben in Vorarlberg.

Raus aus der Opposition

Die Grünen, und auch ihre Anhänger, sind es gewohnt, Oppositionspartei zu sein. Und in der Opposition ist es relativ einfach, gegen die regierenden Parteien zu wettern. Nun sind Die Grünen Vorarlberg aber Regierungspartei und müssen sich um das Land Vorarlberg und seine Bevölkerung kümmern. Hier braucht es Kompromisse. Es nützt nichts, stur auf seiner Linie zu verharren. Als Regierungspartei muss man mit seinen Partnern sachlich diskutieren und einen gemeinsamen Kompromiss finden. Dessen ist sich Johannes Rauch, Obmann von Die Grünen Vorarlberg, auch bewusst. Das zeigt die Zustimmung zur ersten Phase der Tunnelspinne in Feldkirch.

Chance nutzen

Nun kommt es darauf an, dass Die Grünen Vorarlberg ihre Chance sinnvoll nutzen und zeigen, dass die Vorurteile unbegründet sind, dass sie keine Verhinderungspolitik betreiben.

Ich denke, Schwarz-Grün ist eine gute Kombination, um den Fortschritt voran zu treiben, neue umweltschonende Technologien zu fördern, Photovoltaik zu fördern, Öko-Strom ausbauen, die Bildungsangebote zu verbessern und mehr Transparenz in die Regierung zu bringen.

Wir werden sehen, was die kommenden fünf Jahre bringen und wie sie Die Grünen nützen werden. Ich bin gespannt.

Der Erste Weltkrieg: Ein interessanter und informativer YouTube-Kanal

Für alle, die sich für Geschichte, in diesem Fall der Erste Weltkrieg, interessieren, habe ich ein besonderes Schmankerl. Der YouTube-Kanal Der Erste Weltkrieg beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit dem Ersten Weltkrieg. Woche für Woche wird in knapp 10-Minütigen Videos gezeigt, was in der aktuellen Woche vor genau 100 Jahren passierte. Hoch interessant und sehr informativ.

Vielen Dank!

An dieser Stelle möchte ich mein Dank an das Team von Der Erste Weltkrieg aussprechen. Ich weiß, wie viel Arbeit in so einem Video steckt. Respekt dafür. Tolle Arbeit!

YouTube macht dumm!

YouTube macht dumm. Warum? Weil die Jugend dadurch weniger zum Fernsehen kommt und sich dadurch nicht über politische Themen informieren kann. Ja ne, is klar. Als ob das Fernsehen die einzige Quelle wäre, an politische Informationen zu kommen.

Hier ein wirklich gutes YouTube-Video zum Thema. Auf dass ihr alle noch etwas mehr verblödet. Auf geht’s.