Die NEOS und die Wasserprivatisierung

Inzwischen ist es bei mir so, dass wenn ich etwas von den NEOS höre oder sehe, ich automatisch an Wasserprivatisierung denken muss. Nur weiß ich aber nicht mehr so recht, was der genaue Standpunkt zur Wasserprivatisierung der NEOS ist und sie selbst offensichtlich auch nicht mehr.

Gestern Montag trafen sich NEOS-Chef Matthias Strolz und und Grünen-Chefin Eva Glawischnig im ORF-Sommergespräch. In diesem wurden die Beiden auch gefragt, ob Wasser privatisiert werden soll. Format hat das Interview auf ihrer Website veröffentlicht. Auf die Frage Soll man die Trinkwasser-Versorgung privatisieren? gibt Matthias Strolz ganz klar zur Antwort: „Darüber soll man diskutieren.“

Auch auf auf Twitter geben die NEOS klar zum Ausdruck, dass man darüber diskutieren soll:

Das WirtschaftsBlatt.at hingegen schreibt, eine Wasserprivatisierung

Kommt nicht in die Tüte bei den NEOS

habe Strolz die früheren Aussagen seiner Parteikollegin Angelika Mlinar kommentiert.

Na was denn nun? Wie stehen die NEOS nun offiziell zum Thema Wasserprivatisierung? Gibt es da irgendeine gemeinsame Linie?

Für mich selbst ist die Sache jedenfalls klar: Wasser ist ein Allgemeingut und darf auf keinen Fall privatisiert werden. Nicht die Versorgung und die Quellen noch weniger. Denn profitorientierten Firmen und Konzernen kann man nicht trauen. Für alle, die es interessiert, folgend ein Beitrag, der den Umgang eines uns allen gut bekannten Konzerns mit dem Trinkwasser in Afrika dokumentiert. Wollen wir, dass es bei uns genauso anfängt? Nein, danke.

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