Twitter hat zu viele Männer. Na und?

Google und Facebook haben es schon getan. Nun auch Twitter. Aber um was geht es denn genau? Um die Zusammensetzung der Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen. Wie die futurezone schreibt, sind 70 % der Belegschaft von Twitter männlich und nennt dies „ernüchternd“.

Na und?

Doch ich muss ganz ehrlich die Frage stellen: na und? Wieso scheint das plötzlich so ein massives Problem zu sein?

Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut, wenn Firmen Frauenförderungsprogramme ins Leben rufen und diese auch aktiv betreiben. Ja, bitte, bewerbt eure Jobs für Frauen und behandelt sie beim Vorstellungsgespräch sowie bei der Einstellung gleichberechtigt gegenüber ihren männlichen Kollegen! Doch so allmählich habe ich das Gefühl, dass es in die falsche Richtung geht. Zur Zeit sieht es eher danach aus, dass man nicht einfach für die Frauen wirbt und sie fördert, sondern dass sie sich entweder freiwillig bewerben und wenn sie es nicht tun, wird halt versucht, sie mit „Gewalt“ ins Unternehmen zu zerren.

Was ist denn so schlimm daran, wenn bei Technologie-Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Google mehr Männer als Frauen arbeiten? Liegt es nicht in sogar in der Natur, dass sich eher Männer mit Technologie wohl fühlen? Interessieren sich nicht oft Frauen ganz einfach für andere Dinge? Oder hat hier plötzlich ein Wandel stattgefunden, den ich nicht mitbekommen habe?

Klar, natürlich gibt es Frauen, die sich für Technik interessieren und ich finde es auch gut und lobenswert, wenn Firmen wert darauf legen, diese Frauen einzustellen. Aber wenn sich nun einmal mehr Männer als Frauen bewerben, weil sich einfach weniger Frauen für Technik interessieren, ist das dann wirklich so eine Katastrophe?

Gleichgewicht schwer herzustellen

Vor allem in der IT-Brache denke ich, dass es schwer bis nahezu unmöglich sein wird, ein Gleichgewicht zwischen Mann und Frau herzustellen. Aus dem ganz einfachen, bereits erwähnten Grund, dass sich Männer eher für Technik interessieren, als Frauen. Das merke ich immer wieder, wenn ich in meinen Freundes- und Bekanntenkreis blicke. Geschmäcker und Interessen sind nun einmal unterschiedlich. Ist das schlimm? Finde ich nicht.

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