Umzug von WordPress.com auf domainFactory

Einige Zeit lang habe ich hin und her überlegt, ob ich nun bei WordPress.com bleiben, oder doch lieber zu einem Hosting-Anbieter wechseln soll. Schließlich habe ich mich für letzteres entschieden. Folgende Vorteile haben mich zu dieser Entscheidung veranlasst:

  • Volle Kontrolle über mein Blog
  • Volle Anpassung des Themes
  • Plugins können bei WordPress.com nicht installiert werden
  • Bei einem Hoster kann ich leichter mehrere Websites betreiben

Noch verwende ich zwar ein fertiges Theme, welches ich aus dem WordPress-Verzeichnis installiert habe. Irgendwann in Zukunft plane ich aber, mein eigenes Theme für dieses Blog zu entwerfen. Vorher muss aber noch das aktuell verwendete her halten.

Nun möchte ich kurz beschreiben, wie der Umzug von WordPress.com von statten geht. Vorher musst du natürlich bei einem Webhoster deiner Wahl WordPress installiert haben, damit du die hier beschriebenen Vorgänge durchführen kannst.

Domain umziehen

Ich selbst habe meine eigene Domain (tyrablog.net) bei WordPress.com registriert. Bevor man das Blog selbst umzieht, sollte man natürlich erst die Domain umziehen, da der ganze Traffic sonst immer noch auf dem alten Blog landet und nicht beim neuen. Leider habe ich den Domainumzug nicht genau dokumentiert, wesshalb ich dies hier nicht ausführlich erklären kann. Je nachdem, zu welchem Webhoster man umzieht, geht das ganze aber auch etwas anders von statten. Aber so viel sei mal dazu gesagt:
Unter „Shop -> Meine Domains“ kann man, sollte man denn eine eigene haben, seine Domains verwalten.

Maine Domains auf WordPress.com
Maine Domains auf WordPress.com

Von hier aus gelangt man auf eine Unterseite, die alle Informationen erhält. Ganz wichtig ist hier der sogenannte „AuthCode“. Dieser wird vom neuen Webhoster benötigt, so dass die Domain transferiert werden kann. Bei WordPress.com selbst ist die Domain aus Sicherheitsgründen gesperrt, so dass sie nicht einfach so umgezogen werden kann. Diese Sperre kann aber einfach unter dem Button „Domain bearbeiten“ gelöst werden.

Domain-Übersicht auf WordPress.com
Domain-Übersicht auf WordPress.com

Das Blog selbst umziehen

WordPress bietet ein Werkzeug an, mit welchem du deine Daten von einem Blog exportieren und beim neuen wieder importieren kannst. Wirklich praktisch ist dabei, dass auf Wunsch sogar die Bilder vom alten Blog heruntergeladen und beim neuen gleich mit importiert werden. Als erstes müssen also sämtliche Seiten, Beiträge, etc. von WordPress.com exportiert werden. Das entsprechende Werkzeug befindet sich unter „Werkzeuge -> Daten exportieren“.

Link zu "Daten exportieren"
Link zu „Daten exportieren“

Dort kannst du nun auswählen, was du alles exportieren möchtest. Wenn du dein komplettes Blog umziehen möchtest, wählst du hier natürlich „Alle Inhalte“ klickst auf „Export-Datei herunterladen“ und speicherst die XML-Datei auf deinem Computer.

Daten exportieren
Daten exportieren

Im nächsten Schritt öffnest du dein neues Blog und navigierst zu „Werkzeuge -> Daten importieren“. Solltest du das zum ersten mal machen, so wirst du dazu aufgefordert, das Plugin „WordPress Importer“ zu installieren. Das musst du natürlich machen, denn ohne Plugin kannst du auch keine Daten importieren.

So. Jetzt wird’s spannend. Wenn das Plugin installiert ist, navigierst du wieder auf „Werkzeuge -> Daten importieren“ und wählst „WordPress“, da wir unsere Daten schließlich von einem WordPress-Blog zum anderen kopieren möchten. Auf der nächsten Page wählst du deine XML-Datei, die du vorher heruntergeladen hast, aus und klickst auf „Importieren“. Je nachdem, wie groß dein altes Blog war, kann dieser Vorgang nun ein wenig dauern. Keine Panik also. Einfach etwas Geduld haben.

Die XML-Datei importieren
Die XML-Datei importieren

Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, kannst du deine neue WordPress-Site aufrufen und hast alle deine Beiträge und Seiten nun hier vorhanden. Die Arbeit ist aber noch nicht ganz abgeschlossen. Was du auf jeden Fall wieder herstellen musst, sind eventuelle Widgets, die du in deinem alten Blog verwendet hast. Genauso muss das Verhalten der Permalinks im neuen Blog angepasst werden. Bitte auch nicht vergessen, Beispielseiten und -blogeinträge zu löschen. Und deine Menüs musst du natürlich auch wieder aufbauen und halt alles andere, was du sonst noch so spezifiziert hattest.

Das war’s im großen und ganzen auch schon. Viel mehr gibt’s gar nicht mehr zu tun.