Text hervorheben mit Adobe Reader 9

Der Adobe Reader bietet die Möglichkeit zum hervorheben von Text. Das kann ganz nützlich sein, wenn man ein Dokument verschickt und auf wichtige Textpassagen aufmerksam machen möchte.

Diese Funktion haben wir bei uns in der Firma oft verwendet. Allerdings mit dem Adobe Reader XI. Aus Kompatibilitätsgründen mussten wir aber zurück zum Adobe Reader 9.5. Nun wunderten wir uns, warum wir den Text innerhalb eines PDFs nicht mehr markieren konnten.

Die Lösung ist etwas seltsam. Wenn man in einem PDF-Dokument „Datei -> Eigenschaften“ öffnet, so kann man im Reiter „Sicherheit“ sehen, ob Kommentare zulässig sind, oder eben nicht. Ist diese Option auf „Nicht zulässig“ gestellt, so kann man mit dem Adobe Reader 9.5 auch keine Kommentare erstellen und auch nicht markieren. Der Adobe Reader XI hingegen scheint diese Einstellung einfach zu ignorieren. Ich konnte dieses Verhalten mit verschiedenen PDF-Dateien, bei allen war das Kommentieren deaktiviert, reproduzieren. Markieren mit Adobe Reader XI funktioniert, mit Version 9.5 nicht mehr.

Um mit dem Reader 9.5 hervorheben zu können, muss erst einmal mit dem Adobe Acrobat die Funktion auf „Zulässig“ gestellt werden, erst dann lässt der Reader 9.5 das Hervorheben zu.

Fehlerhaftes Windows-Update per WSUS-Server deinstallieren

Es ist bekannt, dass Updates manchmal fehlerhaft sein können. Und hat man einmal ein fehlerhaftes Update installiert, so möchte man dieses natürlich auch wieder löschen können. Um das nicht bei jedem PC von Hand machen zu müssen, kann man Windows-Updates über den WSUS-Server entfernen lassen. Dazu geht man wie folgt vor.

Über die Suchfunktion muss erst einmal das Update, welches man entfernen möchte, ermittelt werden. Ist dieses gefunden, so machst du einen Rechtsklick auf dieses Update und klickst auf „Genehmigen…“.

Fehlerhaftes Windows-Update entfernen
Fehlerhaftes Windows-Update entfernen

Im folgenden Fenster klickst du auf die Gruppe von Computern, von welchen es gelöscht werden soll und klickst auf „Zur Entfernung genehmigen“.

Fehlerhaftes Windows-Update deinstallieren
Fehlerhaftes Windows-Update deinstallieren

Wenn gewünscht, kann auch noch ein Stichtag für die Entfernung festgelegt werden. Dazu klickst du einfach im selben Menü auf „Stichtag“ und wählst eine gewünschte Option aus.

Stichtag für die Entfernung des fehlerhaften Windows-Updates wählen
Stichtag für die Entfernung des fehlerhaften Windows-Updates wählen

Nun wird das Update entweder beim nächsten Mal, wenn die Computer Windows-Update ausführen, oder eben zum festgelegten Stichtag entfernt.

NSA scannt Adressbücher und Kontaktlisten

Das nächste „Programm“ der NSA ist nun also bekannt. Der US-Amerikanische Geheimdienst scannt also Millionen Adressbücher und Kontaktlisten aus E-Mail-Diensten, Sozialen Netzwerken und Instant Messaging-Programmen.

Mir fällt dazu eigentlich nur noch eins ein:
Wen wundert’s? Überrascht euch das wirklich noch? Inzwischen sollte wohl klar sein, dass sich die Geheimdienste einfach alles krallen, was sie in ihre Hände bekommen. Privatsphäre wird dabei rücksichtslos missachtet. Mich würde eher interessieren, ob es noch irgendetwas gibt, was nicht von irgendeinem Geheimdienst überwacht, kontrolliert und gesammelt wird.

Hier stellt sich zwischenzeitlich auch die Frage, was der Versucht, sich dagegen zu wehren, oder so wenige Daten wie möglich zu verursachen, überhaupt noch nützt? Du bist nicht bei Facebook? Egal, die anderen lassen ihre Adressbücher scannen und dokumentieren so ihre Bekanntschaft zu dir. Oder sie laden Fotos hoch, auf denen man sichtbar ist. Die Gesichtserkennungssoftware tut dann ihr restliches dazu. Du verwendest kein Google Mail? Aber andere tun es. Oder irgendeinen anderen Mail Provider. Zudem wissen wir ja, dass E-Mails unverschlüsselt versendet werden und die Geheimdienste alle sammeln und zu Profilen auswerten. Auch wenn du keine E-Mails sendest, wirst du wohl von anderen Personen, Freunden und Bekannten erwähnt und somit kann man wieder Profile über dich erstellen. Du verwendest kein Dropbox? Na ja, hier wird die Argumentation schon schwieriger. Allerdings vertraue ich meiner Antiviren-Software auch nicht mehr. Jedes AV-Programm hat inzwischen Funktionen, mir welcher die gescannten Dateien per Cloud-Service überprüft werden. Zum Teil werden Dateien und Dokumente sogar auf die Server der Antiviren-Firmen hochgeladen und direkt dort gescannt. Um schneller zu reagieren und bessere Erkennungsraten zu schaffen, wie die Unternehmen behaupten. Zudem wird versprochen, dass die Dateien natürlich gleich wieder von den Servern gelöscht werden. Doch wer prüft das? Wer sagt uns, dass wir den Unternehmen trauen können? Wer garantiert uns, dass nicht auch diese Firmen schon lange Verträge mit irgendwelchen Geheimdiensten haben?

Es ist ja gut und Recht, zu versuchen, sich etwas davor zu schützen, denn schließlich hat jeder Mensch das Recht auf Privatsphäre. Andererseits glaube ich allmählich, dass wir als Volk so gar nicht die Möglichkeit haben, uns selbst zu schützten. Wenn uns der Staat nicht mit ordentlichen Gesetzen schützt und auch nicht dafür  sorgt, dass diese durchgesetzt werden, so wird sich wohl oder übel nichts ändern. Der nächste Schritt ist dann ein Umdenken in den Führungskreisen von Polizei und Geheimdiensten.

Versteht mich nicht falsch, ich versuche durchaus weiterhin, meine Privatsphäre zu schützen und baue mir Alternativen zu Dropbox, Evernote und Gmail auf. Angesichts solcher Meldungen fragt man sich jedoch ernsthaft, was das Ganze bringt, wenn es offensichtlich niemanden zu interessieren scheint.

Samsung Galaxy S (GT-I9000): Es kann keine stabile Datenverbindung zum Server hergestellt werden

Ja, ich weiß. Das Samsung Galaxy S ist nicht mehr gerade das aktuellste Smartphone. Nichts desto trotz haben wir bei uns in der Firma noch ein paar Modelle herum schwirren.

Heute musste ich bei einem Gerät E-Mail-Konto und den Kalender neu einrichten. Als ich über den Kalender das Google-Konto, welches notwendig ist, um den Kalender verwenden zu können, einbinden wollte, bekam ich ständig die Fehlermeldung, dass keine stabile Datenverbindung zum Google-Server hergestellt werden könne. Auch ein Neustart und das herausnehmen des Akkus hat leider nichts genutzt. Es gibt hier aber eine kleine, witzige Art, diesen Fehler zu umgehen. Und zwar wie folgt:Mach einfach die Youtube-App auf und logge dich dort mit deinem Google-Konto ein. Und schon hast du das Konto eingerichtet und kannst den Kalender sowie den Play Store verwenden.

Sachen gibt’s…

Fiery Command Workstation: Automatischer Start bei Windows-Anmeldung verhindern

Heute habe ich mal ein etwas spezielleres Thema, das so wohl nicht jeden Betrifft. Da ich dazu im Internet aber keinerlei Informationen gefunden habe, möchte ich die Problematik in diesem Blog-Post erläutern.

Bei uns in der Firma verwenden wir einen Drucker mit einen Fiery-Controller. Um Broschüren und Anleitungen zu drucken, verwenden wir die Software „Fiery Command Workstation 5.5„. Seit der neusten Version bekommt man allerdings nicht mehr direkt die Software zum Download angeboten. Hier gibt es eine kleine EXE-Datei: den „Fiery Software Manager“. Ach, wie ich solche „Software Manager“ hasse. Leider habe ich keinen direkten Download für die Command Workstation gefunden, also habe ich in den sauren Apfel gebissen und den Software Manager ausgeführt. Wie erwartet lädt diese EXE-Datei die eigentliche Software nach und installiert sie auf dem PC. So weit so gut. Das blöde dabei ist nur, dass nun bei jeder Benutzeranmeldung am PC der Fiery Software Manager Administrator-Rechte haben möchte, um nach Updates zu suchen. Das ganze nervt, da man nach jeder Anmeldung an Windows 7 erstmal das UAC-Fenster zu Gesicht bekommt.

Mein erster Versuch war, den Software-Manager zu deinstallieren, was leider nichts genützt hat. Trotzdem noch wollte der Software-Manager bei jeder Anmeldung das Passwort haben. Nach ein wenig Sucherei habe ich dann bemerkt, dass sich in der Ereignisanzeige ein Eintrag des Fiery-Software-Managers befindet.

Eintrag des Software-Managers in der Ereignisanzeige
Eintrag des Software-Managers in der Ereignisanzeige

Dieser Eintrag muss nun mit „Rechtsklick -> Deaktivieren“ deaktiviert werden. Somit wird diese Aufgabe nicht mehr ausgeführt und du bist dieses lästige UAC-Fenster nach jedem Login los.

11.000 Piloten der US-Fluglinie Delta werden mit Surface 2 ausgestattet

Wie Microsoft Österreich berichtet, werden 11.000 Piloten der Fluglinie Delta mit Surface 2-Tablets ausgestattet. Damit sind diese Piloten bis Ende 2014 Papierlos unterwegs.

Durch die mit Windows 8.1 RT betriebenen Tablets wird der so genannte „Pilotenkoffer“, welcher Unterlagen mit mehreren kg Gewicht beinhaltet, ersetzt, und die Piloten bekommen Zugriff auf flugrelevante Informationen, Checklisten und Tools. Die Fluglinie Delta schätzt eine jährliche Ersparnis von 13 Millionen Dollar.