Kalenderberechtigungen anderer Benutzer in Exchange 2010 bearbeiten

Wenn du Administrator eines Exchange 2010 Servers bist, gibt es Möglicherweise dann und wann das Bedürfnis oder die Erfordernis, die Kalenderberechtigungen eines anderen Benutzers zu verändern. Tool, welches du dafür benötigst, nennt sich ExFolders. Aber Vorsicht: für Exchange 2010 RTM brauchst du ExFolders RTM und für Exchange 2010 SP1 musst du ExFolders SP1 verwenden. Sonst funktioniert’s nicht.

Öffne ExFolders mit Administratorrechten, nachdem du es heruntergeladen und auf deinem Exchange Server 2010 installiert hast. Als erstes musst du dich mit deiner Datenbank verbinden. Klicke auf „File -> Connect„.

Sich mit der Exchange-Datenbank verbinden
Sich mit der Exchange-Datenbank verbinden

Rechtsklicke auf „Mailboxes -> username@example.com -> Calendar“ und klicke auf „Folder permissions“. Im sich nun öffnenden Fenster kannst du die Berechtigungen wie gewünscht anpassen.

Bearbeite die Kalenderberechtigungen wie gewünscht.
Bearbeite die Kalenderberechtigungen wie gewünscht.

Englischer VMware vShpere Client unter Deutschem Windows 7

Ich mag keine Deutschen Administrations-Oberflächen. Für meine Arbeit benötige ich allerdings ein Deutsches Windows 7 auf meinem Notebook. Trotzdem verwende ich nach Möglichkeit jede Administrations-Oberfläche und jeden Server in Englisch.

Der vSphere-Client von VMware stellt seine Sprache allerdings automatisch nach der auf dem System installierten Sprache ein. Bei mir also Deutsch. Leider konnte ich im Client selbst keine Option finden, deshalb wende ich einen kleinen Workaround an. Und zwar kann man die vSphere-Verknüpfung ein klein Wenig ändern, so dass das Programm zukünftig in Englisch startet.

Öffne die Eigenschaften deines VMware vSphere Clients:

Open the properties of your VMware vSphere Client
Open the properties of your VMware vSphere Client

Und nun hänge „-locale en_US“ am Ende des „Ziel“-Felds im Tab „Verknüpfung“ an:

Verknüpfung von VMware vSphere bearbeiten
Verknüpfung von VMware vSphere bearbeiten

Wenn du über diese Verknüpfung den vSphere Client startest, hast du ab sofort ein Englisches Interface. Nett!

Jetzt hast du ein Englisches Interface
Jetzt hast du ein Englisches Interface

Trend Micro Worry Free Business Security Agent manuell entfernen

Heute geriet ich in ein sehr ärgerliches Problem. Auf einem unserer Windows 7 Clients war offensichtlich der Trend Micro Security Agent defekt. Die Software war zwar installiert, jedoch schien er nicht zu arbeiten. Auch auf dem Trend Micro-Server wurde der entsprechende PC nicht angezeigt. Na ja, Neuinstallation, dachte ich mir. Pustekuchen! Als ich versucht habe, den Security Agent zu deinstallieren, bekam ich steht’s die Rückmeldung, dass das Passwort für den Deinstallationsschutz nicht stimmen würde. Ich bin mir aber zu 100 % sicher, dass ich das richtige Passwort genommen habe, da ich es an anderen Computern ausprobiert habe.

Also habe ich versucht, es mit diesem How to. Die Registryeinträge, die darin aufgelistet sind, existierten auf meinem Computer schlicht und einfach nicht.

Als nächstes war das Trend Micro Worry Free Removal Tool. Leider ebenso ohne Erfolg. Das Tool brachte lediglich die Rückmeldung, dass die Deinstallation aufgrund eines „Uninstall error“ fehlgeschlagen ist. Bei solchen Meldungen frage ich mich jedes Mal, was sich der Entwickler dabei gedacht hat. Aber zurück zum Thema.

Nun entschied ich mich dazu, es mit der Holzhammer-Methode zu machen. Über die Registry. Hier die Anleitung, was du tun musst, um den Security Agent über die Registry zu entfernen.

1. Mache als aller erstens ein Backup deiner Registry, bevor du daran herumfummelst!

2. Stelle sicher, dass kein Trend Micro-Prozess mehr läuft. Sollte noch einer aktiv sein, so beende diesen

3. Öffne den Registrierungseditor (regedit.exe)

4. Navigiere zu „HKLMSystemCurrentControlSetServices“ und lösche folgende Ordner, falls diese existieren:

  • AMSP
  • Tmactmon
  • Tmcomm
  • tmevtmgr
  • Tmlisten
  • Tmtdi

5. Navigiere zu „HKLMSoftwareTrendMicro“ und lösche folgende Ordner, fall diese existieren:

  • AEGIS
  • AMSP
  • NSC
  • UniClient
  • Vizor
  • Wolfie

6. Nun gehe zu „HKLMSoftwareMicrosoftWINDOWSCurrentVersionRun“ und lösche das „Trend Micro Client Framework“, ebenso, wenn vorhanden

7. Weiter zu „HKLMSoftwareMicrosoftWINDOWSCurrentVersionUninstall“ Und den Ordner „Wofie“ löschen, wenn verfügbar

8. Lösche folgende Registrierungsschlüssel, falls vorhanden:

  • HKEY_CLASSES_ROOTInstallerFeatures717E70A0D5BB99B448B0C6D5DE252B77
  • HKEY_CLASSES_ROOTInstallerProducts717E70A0D5BB99B448B0C6D5DE252B77
  • HKEY_CLASSES_ROOTInstallerUpgradeCodes8A88AE84D667B304CB368C99791A74A6
  • HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionUninstall {0A07E717-BB5D-4B99-840B-6C5DED52B277}

9. Lösche den Ordner „Trend Micro Worry-Free Business Security Agent“ aus dem Startmenü

10. Wenn du die Trend Micro Firewall anstatt der Windows Firewall, öffne das „Netzwerk- und Freigabecenter“ und öffne die Eigenschaften einer Netzwerkverbindung, z.B. „LAN-Verbindung“

11. Lösche den „Trend Micro Common Firewall Driver“ oder den „Trend Micro NDIS 6.0 Filter Driver“

12. Wiederhole Punkt 11 für alle Netzwerkverbindung, bis alle Trend Micro Firewall Treiber gelöscht sind

13. Öffne eine Eingabeaufforderung und führe folgendes Kommando aus:

regsvr32 /u /s "%INSTALL_ROOT%UniClientUiFrmwrktmdshell.dll" taskkill /F /IM explorer.exe

14. Jetzt musst du deinen Computer neustarten

15. Nach dem Neustart lösche folgende Ordner:

  • C:Program FilesTrend MicroAMSP
  • C:Program FilesTrend MicroSecurity Agent
  • C:Program FilesTrend MicroUniClient

16. Starte eine Eingabeaufforderung mit Administratorprivilegien und tippe die folgenden Befehle ein, allerdings nur, wenn du eine anderen Trend Micro-Produkte installiert hast:

cd programdata

rmdir /S "Trend Micro"

17. Zuguter letzt kannst du den als Offline markierten Computer aus der Trend Micro Administrationskonsole löschen.

Das war’s. Nun hast du einen von allen Trend Micro-Produkten befreiten Computer. Nachdem ich das gemacht habe, konnte ich den Trend Micro Client erneut installieren und nun funktioniert er wieder bestens.

WHEA-Logger Error Event ID 18

Seit einigen Tagen haben wir in unserer Firma einen PC, der regelmäßig abstürzt und automatisch Neustartet. Beim Hochfahren zeigt er dann allerdings die Computerreparatur an. Nach einem Blick in die Ereignisanzeige sprang mir ein Fehler ins Auge, der immer wieder auftauchte. Der Fehler kam vom „WEHA-Logger“ und schrieb etwas von einem kritischen CPU-Fehler, Event ID 18.

Nach ein wenig Googlen habe ich dann herausgefunden, dass der Fehler von einem defekten Cache der CPU kommen kann. In verschiedenen Foren wird vorgeschlagen, einen Stresstest über die CPU ergehen zu lassen.

 

Gesagt, getan. Also nahm ich mir meine Ultimate Boot CD, startet damit den Computer und lief einen CPU-Test laufen. Siehe da, jedes Mal, wenn ich den Test startete, stürzte der PC nach ein paar Sekunden ab.

started the Computer and tested the CPU. I started the CPU test several times and every time the PC crashed after some seconds.

Wenn du also dieselben Symptome hast, möchte ich dir empfehlen, ebenso mit der Ultimate Boot CD einen Stresstest zu machen. Ein guter Test, der CPU und Cache ordentlich belastet, wird gleich mal einen Fehler dieser Hardware aufzeigen.

Windows Error 0x00000057: cannot connect to the printer

Yesterday I had problems with the HP Universal Printing Driver PCL6 x64. After Installing some Windows Updates on a Notebook when I tried to print on a HP printer, it printed PCL XL error only. Searching in the Internet did not help so I decided to delete the driver and re-install it completely.

But re-installing was not so easy as I thought first. I tried to uninstall the printer driver in the Print Management by right clicking on the HP Universal Printing Driver PCL6 and then Remove Driver Package… But Windows always told me, that the driver is already in use and it can’t be removed.

Next I tried to restart the Computer but it also didn’t help. So I decided to delete the driver files manually. If you open the properties from the driver you can see all the files related to the driver. Open the driver path and delete every file manually. First you have to take over the rights from the files. When you have finished deleting the files the next step is to delete the driver from the registry. Open a regedit with administrator privileges and search the whole registry for HP Universal Printing Driver. Delete everything what you find.

But be careful! Deleting the wrong file from the registry can damage your Windows System. Make a backup from the registry before you begin!

Now, if you have finished deleting all files and registry entries, restart your Computer. Now the HP Universal Printing Driver PCL6 should be gone from your listing in the Print Management.

Reinstall the driver, it should be working fine now.

Standard-Ports von XAMPP ändern

XAMPP ist eine Distribution für Web-Entwickler, mit welcher auf einfache Art und Weise ein Webserver (Apache, MySQL und PHP) auf dem lokalen Windows-Computer installiert werden kann. Ich für mich verwende XAMPP um lokal Webseiten zu entwickeln, zu testen und zu debuggen, bevor die Seite Produktiv online geht. Diese Art ist sehr viel komfortabler und schneller, als über das Web auf einem entfernten Server zu arbeiten, oder jede einzelne bearbeitet Datei per FTP hoch zu laden.

Natürlich verwendet XAMPP die Standard-Ports der jeweiligen Services. Diese können allerdings durch andere Programme auf eurem Computer belegt sein. Zum Beispiel belegt VMware Workstation oder Skype Port 80 bzw. 443. XAMPP bemerkt das und verweigert den Start von Apache. Darum ändere ich zuerst immer die Standard-Ports. So könnt ihr es machen:

Öffne das „XAMPP Controll Panel“ und gehe zu „Config –> Apache (httpd.conf)“.

Change default port of httpd.conf
Change default port of httpd.conf

Ändere die Zeile „Listen 80“ zu (zum Beispiel) „Listen 8080“. Natürlich kannst du dies so ändern, wie du möchtest. Ich selbst mag Port 8080. Als nächstes gehst du zur Zeile „ServerName localhost:80“ und änderst sie zu „ServerName localhost:8080“. Speichere die Datei und schließe sie.

Jetzt ist „Config -> Apache (httpd-ssl.conf)“ dran:

Change default port of httpd-ssl.conf
Change default port of httpd-ssl.conf

Ändere folgende Zeilen wie folgt:

Speichere und schließe die Datei. Zuguter letzt musst du noch den Default-Port von XAMPP selbst ändern. Klicke auf „Config -> Service and Port settings“.

Change XAMPP's default ports
Change XAMPP’s default ports
Change XAMPP's default ports
Change XAMPP’s default ports

In diesem Fenster kannst du den „Main Port“ zu „8080“ und den „SSL Port“ zu „4433“ ändern.

Change XAMPP's default ports
Change XAMPP’s default ports

Klicke auf „Save“ und dann wieder auf „Save“. Das war’s! Die Standard-Ports sind nun geändert.

Installing a 32 bit printer driver on Windows Server 2008 R2

The Windows Server 2008 R2 is a 64 bit system. 32 bit isn’t supported anymore by Microsoft Servers from this version on. If you want to install a 32 bit printer driver this can’t done as easy as with previous versions. But what to do, if you have 32 bit Windows clients in your network and you need to print on these clients, too? Many companies are still having 32 bit clients in their network so I’ll explain in this post, how you can fix this.

First you have to install the printer with the 64 bit driver on your Windows Server. I don’t explain this now, because I think, that it’s self-explanatory. Once you have installed your 64 bit driver you have to navigate to your just installed printer driver. Then right click on it and choose Properties. In the tab Sharing you can see the button Additional Drivers. Click on it.

Installing a 32 bit printer driver on Windows Server 2008 R2
Installing a 32 bit printer driver on Windows Server 2008 R2

A new Windows opens. On your system the check box x86 will not be checked because the 32 bit drive isn’t installed. Please click this check box. Another windows is opening. Within this you choose your 32 bit driver and then confirm by clicking OK. Maybe Windows doesn’t like the driver, because the manufacturer hasn’t signed it. In this case choose Install the driver anyway.

Installing a unsigned printer driver anyway
Installing a unsigned printer driver anyway

Windows now installs this driver and adds it to the printer server. Now you can use this printer from your 32 bit clients, too.

ATTENTION: if the driver isn’t for all Windows version (what is in general case nowadays) you have to repeat these steps for your other Windows versions, too.